Archiv für den Monat März 2009

Nina Penda Kenya

Donnerstag, 19. März 2009

Bwana Asifiwe,

nach längerem Abstand wollte ich wieder mal ein Lebenszeichen geben.
Mir geht’s, Gott sei Dank, sehr gut! Mittlerweile fühle mich hier ziemlich heimisch und die ersten Brocken Kiswahili kommen mir auch schon ganz gut über die Lippen, was sehr hilfreich ist um 1. Bei Kinder das Eis schneller zu brechen und 2. Um mich besser mit Menschen zu verständigen die kein English können.
Letzte Woche Freitag haben wir ein Kids-Day im Kenyatta Hospital veranstaltet.
Kenyatta Hospital ist das National Krankenhaus und das einzige wo sich Verletzte oder Kranke einigermaßen erschwinglich behandeln lassen können. Damit meine ich, es ist für viele die einzige Möglichkeit ist einen Arzt zu sehen, aber meistens geht dabei auch dass ganze Geld der Familie drauf. Um wieder zurück zu kommen; fehlt den meisten, die von weit her sind, das Geld ihre Kinder zu besuchen, die Pfleger arbeiten an ihren Leistungsgrenzen und haben leider auch keine Zeit; und somit müssen die Kinder den ganzen Tag alleine im Bett verbringen und haben nichts zu tun und keine Abwechslung.
Unser Herr hat uns allen gleichzeitig die Idee geschickt, als wir eines Tages einen Freund besucht haben und diese Zustände gesehen haben, einen Tag mit den Kindern zu verbringen. Und nach vielen Bürokratischen Hürden haben wir es am Fr. geschafft und es war für uns alle ein Segen.
Eine Gruppe hat mit Laptop, Projektor und Soundsystem ein Kino aufgebaut und König der Löwen geguckt und die anderen sind von Zimmer zu Zimmer gegangen und haben mit den Kindern die leider ans Bett gefesselt waren gemalt gespielt und gebetet. Es war so ein gesegneter Tag und alle haben auf ihre Weise Gott an dem Tag begegnet sei es im Lachenden Gesicht der Kinder oder in den Gebeten oder in den Bibelversen die uns gegeben worden sind um sie mit den Kindern zu teilen.
Ich möchte diese Erlebnisse nicht für mich behalten sondern sie mit euch teilen, um euch aufzufordern auf die Suche nach ihm zu gehen.
„Sucht den Herrn wenn er sich finden lässt (Jes 55,6)“.
Er verbirgt sich nicht eher verbergen wir uns wie Adam um nicht aufzufallen wenn wir in Sünde leben aber er weiß alles und ist da wenn wir uns wieder zu ihm zuwenden und seinen Namen anrufen und meistens, ich spreche aus Erfahrung, ist er es der unser Herz wieder berührt und sagt komm zurück. Ich mache diese Erfahrung so oft hier. Manchmal fällt man in die Sünde und dann scheint alles soweit weg aber Jesus ist immer noch da, mit offen Armen direkt neben uns.
Ich will kein Lehrer oder Missionar sein ich möchte nur lediglich sagen und zeigen wie süß, wie wunderschön unser Herr ist und wie erfüllend das Leben mit ihm ist.
Für die die es noch nie gekostet haben – auf geht’s er wartet auf DICH – für die es schon erlebt haben – erinnert euch daran und kehrt zurück es ist zu eurem Gunsten für euer Heil.
Und was für ein Zufall, letzten Sonntag sprach das Evangelium über das Gleichnis des verlorenen Sohnes, ist mir grade eingefallen (ist natürlich kein Zufall).

Ok das soll‘s gewesen sein, betet bitte für die Mission, für Bischoff Paul, für Kenia und für uns.
Ich vermisse jeden einzelnen von euch.

Euer Bruder in Christus unserem Herrn.

Remon Nasr

Von Kenia gibts ne menge zu berichten

Sonntag, 01. März 2009

Zuerst vielen vielen vielen Dank für all die lieben einträge im Gestebuch, ihr wisst nicht wie schön es ist euch zu hören (zu lesen).

Naja hier hat sich solangsam der alltag eingeschlichen, bis um 12 bin im büro danach messe danach verschiedene dienste wie krankenhaus besuche oder schulgebühren bezahlen oder gefängiss besuche. danach gehen wir in die slums.

gestern und morgen haben wir kleine krankenstationen aufgebaut und behandeln pat. die sonst nie sich einen arzt leisten könnten oder die chance haben weil sie zu abgelegen wohnen.

ich würde gerne viel detailierter schreiben und jedem eine persöhliche mail aber das internet macht mich verrückt. deswegen hör ich hier auf.

ich muss oft an euch denken und an sprudelwasser, man habe ich sprudelwasser vermisst.

liebe grüße an alle

ach und noch was,

ich wünsche jeden einzellnen von euch eine wundervolle fastenzeit, das er in dieser zeit gott näher kommt und seine nähe spürt und ein wachstum in seinem spirituellen leben.

Kwaheri(Bye)